In den letzten Jahren hat die Zahl der Einsätze mit Tieren in Not deutlich zugenommen. Oft handelt es sich um Enten- oder Gänsefamilien, immer häufiger aber auch um verletzte Wildtiere. Erst vor gut einem Jahr hat die Feuerwehr Bad Honnef dazu einen Lehrgang durch den Retscheider Hof erhalten, in dem der Umgang mit Wildtieren erklärt und trainiert wurde.

Tiere, die eingefangen und zur weiterführenden Hilfe z.B. zum Retscheider Hof gebracht werden, müssen beim Transport geschützt werden. Sehr schnell kann es ansonsten dabei zu Verletzungen kommen, sowohl beim Tier, als auch beim Helfer.

Um einen sicheren Transport gewährleisten zu können, werden verschiedene Arten und Größen von Tiertransportboxen benötigt. Und genau hier haben der Retscheider Hof und der Fressnapf Königswinter nun eine großzügige Spende an die Freiwillige Feuerwehr Bad Honnef gerichtet. Insgesamt 7 Transportboxen, davon 2 vom Fressnapf Königswinter und 5 vom Retscheider Hof, wurden nun der Feuerwehr Bad Honnef übergeben.

Bei der Übergabe anwesend waren Stefanie Huck vom Retscheider Hof, Frank Brodeßer als Leiter der Wehr und die Gerätewarte Uwe Harperath und Martin Piederstorfer. Stiller Gast der Szene war das Maskottchen des Retscheider Hofs, der Marderhund „Tanuki“, der als ehemaliges Farmtier ein dauerhaftes Zuhause beim Retscheider Hof gefunden hat.

Wir freuen uns über diese Boxen sehr, denn sie ermöglichen uns einen noch professionelleren Umgang mit den Tieren in Not. Vielen Dank!

Bild: V.l.n.r.: Leiter der Wehr Frank Brodeßer, Uwe Harperath, Stefanie Huck (mit Marderhund Tanuki), Martin Piederstorfer

Vor gut einer Woche fand während einer Übung eine kurze, coronakonforme Anhörung der Mannschaft der Löschgruppe Rhöndorf statt. Es ging um die Bestimmung einer neuen Löschgruppenführung.

Dem vorausgegangen war der Wunsch von Hauptbrandmeister Markus Prinz, nach Ablauf der regulären sechsjährigen Amtszeit als Einheitsführer, diese nicht weiter zu verlängern. HBM Prinz war im Jahre 2015 als Löschgruppenführer berufen worden. Bereits 14 Jahre zuvor, genau im Jahre 2001, war er in die Einheitsführung der Löschgruppe aufgestiegen und war dort als stellvertretender Einheitsführer aktiv.
Wir bedanken uns an dieser Stelle besonders herzlich bei HBM Prinz für die vielen Jahre der intensiven Arbeit, in der er mit der Einheit in Rhöndorf viel erreicht hat. So wurde unter seiner Führung der Einsatzleitwagen in Bad Honnef etabliert und die IuK-Gruppe als separate Einheit ins Leben gerufen.
Wir freuen uns, dass er neben dem Einsatzdienst die Leitung der Einheit IuK behalten und den Bereich „Funk“ auf Wehrebene weiterhin hauptverantwortlich betreuen wird.

Seine Nachfolge tritt nun seit dem 01.05.2021 offiziell sein bisheriger Stellvertreter Brandinspektor Stefan Krahe an. BI Krahe ist als Stellvertreter bereits seit 2015 in der Führung der Löschgruppe Rhöndorf aktiv und neben dieser auch noch seit 9 Jahren Leiter der Abteilung Absturzsicherung.
BI Krahe ist bereits seit 25 Jahren ehrenamtlich in der Feuerwehr tätig. Der Diplom Ingenieur der Elektrotechnik ist 37 Jahre alt, verheiratet und hat eine Tochter.

Ebenfalls wurde bei dieser Anhörung ein neuer stellvertretender Löschgruppenführer gefunden. StBI Frank Brodeßer, Leiter der Wehr, konnte ebenfalls zum 01.05.2021 Unterbrandmeister Björn Stang ernennen.
UBM Stang ist seit 15 Jahren aktives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Bad Honnef. Seitdem engagiert er sich stark für die Löschgruppe. Der 27-jährige Verwaltungsfachangestellte ist angestellter der Stadt Bad Honnef.

Wir wünschen der neuen Löschgruppenführung Rhöndorf für die zukünftigen Aufgaben viel Glück und viel Erfolg.

Bilder v.l.n.r.: HBM Markus Prinz, BI Stefan Krahe, UBM Björn Stang

Die Jugendfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr Bad Honnef existiert bereits über 50 Jahre.
Aktuell besteht sie aus über 30 Mitgliedern – Jungen und Mädchen aus allen Stadtteilen Bad Honnefs.

Wenn man über die Jugendfeuerwehr berichtet, so wird neben den Jugendlichen in der Regel die Führung erwähnt. Doch sie besteht aus so viel mehr…. Einem starken Betreuer-Team, ohne das eine qualitative Ausbildung der Kids nicht möglich wäre.

Im Hintergrund arbeiten die Betreuer mit sehr viel Herzblut, Ideen und Elan am reibungslosen Betrieb der Jugendfeuerwehr. Neben ihrem Dienst in der aktiven Feuerwehr tüfteln, planen und feilen sie an Übungsdiensten, um die Jugendlichen zu begeistern.